Afghanistan


Band-e-Amir Seen bei Bamian
Die Islamische Republik Afghanistan erstreckt sich über eine Fläche von etwa 652.000km² und hat etwa 30 Millionen Einwohner. Etwa 40% der Bevölkerung zählen zur Volksgruppe der Paschtunen, 27% sind Tadschiken, etwa 10% Hazara, etwa 10% Usbeken sowie einige weitere kleinere ethnische Gruppen. Die Hauptstadt Afghanistans ist Kabul mt etwa 3 Millionen Einwohnern. In Nord-Afghanistan wird vorwiegend Dari, in Süd-Afghanistan Paschtu gesprochen. Etwa 99% der Bevölkerung bekennen sich zum Islam, davon etwa 85% als Sunniten und etwa 15% als Schiiten.
Afghanistan ist zentral durch das Gebirge Hindukusch und seine Ausläufer geprägt, vor allem im nordöstlichen Teil erreicht das Hochgebirge Höhen von bis zu 7500 Meter über dem Meeresspiegel. Tiefebenen erstrecken sich nur an den nördlichen, westlichen und südlichen Rändern des Landes. Das Klima ist kontinental, die Sommer sind sehr heiß und die Winter sehr kalt.
Afghanistan wurde am 8. August 1919 von Großbritannien unabhängig und zum Königreich Afghanistan erklärt. 1973 wurde das Königreich Afghanistan zu einer Republik. 1978 übernahm eine kommunistische Regierung die Macht, welche durch sowjetischen Einfluss gestützt wurde. Ende 1979 marschierten sowjetische Truppen in Afghanistan ein, woraus sich ein etwa 10jähriger Bürgerkrieg zwischen den sowjetischen Besatzungstruppen und den von den USA unterstützten Mudschaheddin entwickelte. 1989 zogen die sowjetischen Truppen wieder aus Afghanistan ab. Bis zum Einzug der Mudschaheddin in Kabul konnte sich noch die sowjetisch gestützte Regierung unter Präsident Nadschibullah halten. Die verschiedenen Gruppierungen zwischen den Mudschaheddin bekämpften sich weiter. 1995/96 wurden weite Teile Afghanistans von den radikal-islamistischen Taliban erobert, welche 2001 das Islamische Emirat Afghanistan ausriefen. Nach den Terroranschlägen vom 11. Septembers 2001 begann im Oktober 2001 unter Führung der USA eine Invasion Afghanistans, in dessen Verlauf die Taliban gestürzt wurden.
Das derzeitige Staatsoberhaupt ist Präsident Hamid Karzai. Das Parlament besteht aus zwei Kammern mit einer Volksvertretung (Wolesi Dschirga 249 Abgeordnete) und einem Ältestenrat (Meshrano Dschirga 102 Abgeordnete).
Afghanistan ist zentral durch das Gebirge Hindukusch und seine Ausläufer geprägt, vor allem im nordöstlichen Teil erreicht das Hochgebirge Höhen von bis zu 7500 Meter über dem Meeresspiegel. Tiefebenen erstrecken sich nur an den nördlichen, westlichen und südlichen Rändern des Landes. Das Klima ist kontinental, die Sommer sind sehr heiß und die Winter sehr kalt.
Afghanistan wurde am 8. August 1919 von Großbritannien unabhängig und zum Königreich Afghanistan erklärt. 1973 wurde das Königreich Afghanistan zu einer Republik. 1978 übernahm eine kommunistische Regierung die Macht, welche durch sowjetischen Einfluss gestützt wurde. Ende 1979 marschierten sowjetische Truppen in Afghanistan ein, woraus sich ein etwa 10jähriger Bürgerkrieg zwischen den sowjetischen Besatzungstruppen und den von den USA unterstützten Mudschaheddin entwickelte. 1989 zogen die sowjetischen Truppen wieder aus Afghanistan ab. Bis zum Einzug der Mudschaheddin in Kabul konnte sich noch die sowjetisch gestützte Regierung unter Präsident Nadschibullah halten. Die verschiedenen Gruppierungen zwischen den Mudschaheddin bekämpften sich weiter. 1995/96 wurden weite Teile Afghanistans von den radikal-islamistischen Taliban erobert, welche 2001 das Islamische Emirat Afghanistan ausriefen. Nach den Terroranschlägen vom 11. Septembers 2001 begann im Oktober 2001 unter Führung der USA eine Invasion Afghanistans, in dessen Verlauf die Taliban gestürzt wurden.
Das derzeitige Staatsoberhaupt ist Präsident Hamid Karzai. Das Parlament besteht aus zwei Kammern mit einer Volksvertretung (Wolesi Dschirga 249 Abgeordnete) und einem Ältestenrat (Meshrano Dschirga 102 Abgeordnete).


