ISBN: 3293204554
Unionsverlag
2009 - kartoniert - 247 Seiten
Übersetzt von Eva Müller
Mit unerbittlicher Ehrlichkeit erzählt Zhang Jie über ihre Unfähigkeit, von der Mutter Abschied zu nehmen. Durch Krieg, Hunger und die Wirren der Revolution stützten sich Mutter und Tochter gegenseitig in den Härten eines Alltags ohne Vater und Ehemann. Als die Mutter gebrechlich wird und untrügliche Zeichen eine Krankheit ankündigen, versucht Zhang Jie alles, um ihr die beste Behandlung zukommen zu lassen. Aber bald weicht die Sorge ohnmächtiger Wut und Überforderung, die sogleich wieder von Mitgefühl und Selbstvorwürfen abgelöst werden. Verlorene Augenblicke können nicht nachgeholt werden und breiten sich in der Erinnerung aus. Erst der Tod durchtrennt die Nabelschnur, die Mutter und Tochter ein Leben lang verband.
Zhang Jie, geboren 1937 in Beijing, studierte Volkswirtschaft und arbeitete zwanzig Jahre im Industrieministerium. Nach der Kulturrevolution veröffentlichte sie mit 39 Jahren ihre ersten Erzählungen, mit denen sie sogleich Aufsehen erregte. Sie schreibt über die Umwälzungen der Modernisierung und über das Schicksal der Frauen, wobei sie nicht selten ironische Töne anschlägt. Zhang Jie gehört zu den bekanntesten Schriftstellerinnen Chinas. Viele ihrer Werke wurden auf Deutsch übersetzt und mit Preisen ausgezeichnet; 1985 und 2005: Mao-Dun-Literaturpreis; 1989: Malaparte-Literaturpreis.
Unionsverlag
2009 - kartoniert - 247 Seiten
Übersetzt von Eva Müller
Mit unerbittlicher Ehrlichkeit erzählt Zhang Jie über ihre Unfähigkeit, von der Mutter Abschied zu nehmen. Durch Krieg, Hunger und die Wirren der Revolution stützten sich Mutter und Tochter gegenseitig in den Härten eines Alltags ohne Vater und Ehemann. Als die Mutter gebrechlich wird und untrügliche Zeichen eine Krankheit ankündigen, versucht Zhang Jie alles, um ihr die beste Behandlung zukommen zu lassen. Aber bald weicht die Sorge ohnmächtiger Wut und Überforderung, die sogleich wieder von Mitgefühl und Selbstvorwürfen abgelöst werden. Verlorene Augenblicke können nicht nachgeholt werden und breiten sich in der Erinnerung aus. Erst der Tod durchtrennt die Nabelschnur, die Mutter und Tochter ein Leben lang verband.
Zhang Jie, geboren 1937 in Beijing, studierte Volkswirtschaft und arbeitete zwanzig Jahre im Industrieministerium. Nach der Kulturrevolution veröffentlichte sie mit 39 Jahren ihre ersten Erzählungen, mit denen sie sogleich Aufsehen erregte. Sie schreibt über die Umwälzungen der Modernisierung und über das Schicksal der Frauen, wobei sie nicht selten ironische Töne anschlägt. Zhang Jie gehört zu den bekanntesten Schriftstellerinnen Chinas. Viele ihrer Werke wurden auf Deutsch übersetzt und mit Preisen ausgezeichnet; 1985 und 2005: Mao-Dun-Literaturpreis; 1989: Malaparte-Literaturpreis.




