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Seidenstraße - DuMont Kunst-Reiseführer -



Seidenstraße - DuMont Kunst-Reiseführer -


Anke Kausch
ISBN: 3770152433
Dumont Reise
2008 - kartoniert - 384 Seiten
145 Abbildungen, 20 farbige Karten und Pläne, 10 Grundrisse, 40 Seiten praktische Reisehinweise, Zeittafel, Literaturhinweise, Sprachführer, Register
Format: 20,5 x 15,3 cm

Von China durch die Wüsten Gobi und Taklamakan über den Karakorum Highway nach Pakistan.

Die Bezeichnung Seidenstraße ist eine Wortschöpfung des deutschen Geografen Ferdinand Freiherr von Richthofen (1833-1905), allerdings ein wenig irreführend, denn die alte, mehr als 10 000 km lange Handelsroute, die das Reich der Mitte mit dem Abendland verbindet, bestand eigentlich aus einer Vielzahl von Karawanenwegen, die parallel zueinander verliefen und sich mehrfach verzweigten.

In diesem DuMont Kunst-Reiseführer konzentriert sich Anke Kausch vor allem auf den chinesischen Teil der Seidenstraße. Sie beginnt ihre Reise in Beijing, dem ehemaligen Khanbalik des Mongolenkaisers Kubilai Khan, an dessen Hofe Marco Polo einst gedient haben soll. Über Xi`an, der chinesischen Hauptstadt des Altertums mit seinen imposanten archäologischen Schätzen, geht es weiter durch die Wüste Gobi zum westlichen Endpunkt der Großen Mauer und den fantastischen buddhistischen Höhlentempeln von Dunhuang. Abstecher ins tibetische Hochland beschreiben die bedeutenden Lamaklöster Labrang und Kumbum. Beim Jadetor teilte sich der alte Handelsweg in eine südliche und eine nördliche Route, die beiderseits das unüberwindlche Sandmeer der Wüste Taklamakan umgingen. Die Autorin besucht die Oasenstädte Hami und Turfan, die Metropole Urumqi, dann Kucha, Korla und Khotan, mit ihren zahlreichen archäologischen Stätten.Von Kashgar mit seinem berühmten Sonntagsmarkt folgt sie der Pilgerroute buddhistischer Mönche über den Karakorum Highway, den 5000 m hohen Khunjerab-Pass nach Pakistan, duchs Hunzatal und vorbei am 8000er-Gipfel Nanga Parbat nach Taxila, dem Zentrum der griechisch-römisch beeinflussten Gandhara-Kultur. Die Reise endet in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad.

Anke Kausch ist Sinologin und Kunsthistorikerin und war jahrelang als Reiseleiterin in China, Tibet, Pakistan und Indien unterwegs. Für den DuMont Reiseverlag verfasste sie auch den Kunst-Reiseführer China.





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