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Der Korea-Krieg und die Gesellschaft - Dong Choon-Kim -



Der Korea-Krieg und die Gesellschaft - Dong Choon-Kim -


ISBN: 978-3-89691-658-7
Verlag Westfälisches Dampfboot
2007 - kartoniert - 324 Seiten
aus dem Koreanischen von Moon-Ey Song, Nina Berger und Anne Barbara Fröhlich

Krieg als Fortsetzung der Politik (Clausewitz) und Politik als Fortsetzung des Krieges (Foucault): der in der südkoreanischen Demokratiebewegung engagierte Autor zeigt auf, wie teilweise noch aus der Kolonialzeit stammende Gewaltverhältnisse in die offene Gewalt des Koreakrieges mündeten und wie dieser in der koreanischen Gesellschaft bis heute fortwirkt - nicht zuletzt in den Tabus und offiziellen Konstruktionen, die die Auseinandersetzung mit jener Zeit bestimmen. Dong-Choon Kim setzt ihnen ein breites Spektrum von Zeitzeugenberichten entgegen - die Betroffenen endlich selbst zu Wort kommen zu lassen sieht er als unabdingbare Voraussetzung für den Aufbau einer echten Demokratie und einer wirklichen Friedensordnung in Südostasien.

Der Autor Dong-Choon Kim wurde 1959 in Yeongju (Südkorea) geboren. Er forscht heute als Professor der Soziologie an der Sung Kong Hoe Universität in Seoul auf dem Gebiet der Geschichtssoziologie, insbesondere über die Formation der Arbeiterklasse in Südkorea und den Koreakrieg. Von 1989 bis 2000 war er Redakteur für die Zeitschrift "Geschichtskritik", 1997 bis 2000 Chefredakteur für "Wirtschaft und Politik". Dong-Choon Kim ist Mitglied des ständigen Ausschusses der südkoreanischen "Kommission für Wahrheit und Versöhnung". Mit seinen Schriften engagiert er sich für die Demokratiebewegung, 2006 erhielt sein Buch Krieg und Markt - Amerikas Antriebskräfte den Danjae-Preis des Han'gil-Verlags, der für die Förderung des Geschichtsbewusstseins verliehen wird.





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