

Am 23.02. zeigt der Sender ARTE zwei Dokumentationen über Myanmar, so zunächst um 20:15 Uhr den dänischen Dokumentarfilm Burma – VJ, welcher über die gefährliche Arbeit so genannter VJs (Video-Journalisten) in Myanmar berichtet. Der Film zeigt das Material dieser Undercover-Videojournalisten, die den Alltag ihres Landes mit kleinen Handy-Kameras aufnahmen, und dafür Folter und lebenslange Haft riskierten. Insbesondere bei den Demonstrationen buddhistischer Mönche im September 2007 gaben die heimlich gedrehten Aufnahmen Zeugniss über diese Ereignisse und die blutige Niederschlagung der Demonstrationen durch das Militär.
Daran anschliessend um 21:40 Uhr folgt die Dokumentation Gefangen in Birma, welche in Interviews mit Aung San Suu Kyi – der bekanntesten Oppositionspolitikerin Myanmars, die Situation des südostasiatischen Landes beleuchtet. Aung San Suu Kyi gewann mit ihrer Partei der National League for Democracy 1990 die Wahlen, diese wurden von der Militärjunta jedoch nicht anerkannt, Aung San Suu Kyi wurde seitdem unter Hausarrest gesetzt, welches erst kürzlich erneut verlängert wurde.


