Nach der gewaltsamen Räumung des von den Regierungsgegnern besetzten Geschäftsviertels in Bangkok wurde die nächtliche Ausgangssperre in der Hauptstadt und 23 Provinzen bis Sonntag verlängert. Eine fast erreichte Einigung zwischen den protestierenden Rothemden und der thailändischen Regierung war schliesslich doch gescheitert. Die gestrige Räumung durch das thailändische Militär wurde vom heftigen Widerstand militanter Regierungsgegner begleitet. Etwa 15-20 Personen sind dabei getötet worden. Hunderte Menschen, darunter viele Frauen und Kinder, welche sich im Lager der Rothemden aufgehalten hatten, suchten während der Räumung Schutz in einem buddhistischen Tempel (Wat). Im Laufe der gestrigen Eskalation wurden auch einige Gebäude in Bangkok in Brand gesetzt. Als Reaktion auf die Räumung kam es auch in weiteren Regionen Thailands zu Protesten.


