
Die andauernde Flutkatastrophe in Pakistan, mit den schwersten Überschwemmungen im Nordwesten Pakistans, hat sich inzwischen weiter südlich ausgeweitet. Auch flussabwärts des Indus in den Provinzen Sindh und Punjab stehen inzwischen ganze Landstriche unter Wasser. Nachdem es in den vergangenen Jahren vor allem in Indien immer wieder zu verheerenden Überschwemmungen kam, hat es dieses Jahr vor allem Pakistan schwer getroffen. Im Zuge der diesjährigen heftigen Monsun-Regenfälle sind viele Flüsse über die Ufer getreten. Hundertausende Menschen sind auf der Flucht vor den Wassermassen, Schätzungen der Todesopfer liegen bislang zwischen etwa 1200 bis 1600. Nach Angaben der UNO sind etwa 14 Millionen Menschen von der Flutkatastrophe betroffen, wovon mindestens sechs Millionen dringend auf Hilfe angewiesen sind.


